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Keildrahtsiebzylinder von Johnson arbeiten nach dem Prinzip V-förmiger Profildrähte, die um Längsträgerstangen gewickelt sind, wodurch durchgehende, nicht verstopfende Schlitze entstehen. Das keilförmige Profil erzeugt Schlitze, die sich nach innen erweitern, sodass Partikel, die durch die Schlitzöffnung gelangen, das Sieb verlassen können, ohne eingeschlossen zu werden. Dieses Design reduziert Verstopfungen im Vergleich zu Alternativen aus perforiertem Metall oder Drahtgeflecht.
Die zylindrische Konfiguration unterstützt zwei Strömungsrichtungen: Strömung von außen nach innen für die meisten Ansaug- und Filteranwendungen und Strömung von innen nach außen für Rotationssiebe und Entwässerungstrommeln. Jeder Drahtkreuzungspunkt wird durch Widerstandsschweißen dauerhaft verbunden, wodurch eine starre Struktur entsteht, die bei Druckdifferenzen von bis zu 150 psi konstante Schlitzabmessungen beibehält.
Die Produktion beginnt mit präzise kaltgezogenem V-förmigem Draht und runden Stützstangen. Die Drähte werden auf automatischen Wickelmaschinen positioniert, die eine konsistente Schlitztoleranz von ±0,02 mm für Schlitze unter 0,5 mm und ±0,05 mm für größere Schlitze einhalten. Jeder Kontaktpunkt zwischen Oberflächendraht und Stützstab erhält eine elektrische Widerstandsschweißung, wodurch die Komponenten ohne Zusatzmaterial verschmolzen werden.
Nach dem Schweißen werden die Zylinder auf präzise Durchmessertoleranzen von ±0,5 mm dimensioniert, dann auf Länge geschnitten und mit Endverbindungen versehen. Alle Einheiten werden vor dem Versand einer Druckprüfung und Steckplatzverifizierung unterzogen, um die Konformität mit den bestellten Spezifikationen sicherzustellen.
Spezifikation |
Einzelheiten |
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Bauart |
Interner axialer Oberflächendraht mit externen umlaufenden Stützstäben |
Slot-Größenbereich |
0,05 mm - 10 mm |
Standarddurchmesserbereich |
25mm - 1200mm |
Maximale Einzelabschnittslänge |
6 Meter |
Schweißmethode |
Elektrisches Widerstandsschweißen |
Stützstangenprofile |
Runddraht, Dreiecksdraht |
Standard-Endverbindungen |
Flansch, Gewinde, geschweißter Ring |
Verfügbare Flussrichtungen |
Von außen nach innen, von innen nach außen |
Freiflächenbereich |
5 % – 40 % je nach Slotgröße |
Die Materialauswahl wird durch die Betriebsumgebung und die Flüssigkeitsverträglichkeit bestimmt:
Edelstahl 304/304L: Allgemeine Wasseranwendungen, Einsatz bei Umgebungstemperatur
Edelstahl 316/316L: Chloridhaltiges Wasser, milde chemische Verwendung
Duplex-Edelstahl 2205/2207: Meerwasserbetrieb, Hochdruckdifferenzanwendungen
Hastelloy C276: Stark saure und chemische Verarbeitungsumgebungen
Titanlegierung T2: Entsalzung, Chlordioxid-Anwendungen, Anwendungen mit hoher Korrosion
Alle Materialien werden von zertifizierten Mühlen bezogen, wobei Materialtestberichte für die kommerzielle Beschaffungsdokumentation verfügbar sind.
Diese Zylinder erfüllen Filtrations- und Trennfunktionen in zahlreichen industriellen Anwendungen:
Brunneneinlaufsiebe zur Grundwassergewinnung
Trommelsiebe und Trommelsiebe für die Mineralaufbereitung
Zentrifugenkörbe zur Fest-Flüssig-Trennung
Entwässerungssiebe für die Kohle- und Zuschlagstoffverarbeitung
Trenngeräte für die Stärke- und Lebensmittelverarbeitung
Siebanwendungen für Zellstoff- und Papierfabriken
Einlass- und Abwassersiebe für die Abwasserbehandlung
Öl- und Gasbohrloch-Sandkontrollsiebe
Die glatte Innenfläche reduziert Reibungsverluste und erleichtert die Reinigung mittels mechanischer Schaber oder Rückspülung.
Die Schlitzgröße wird auf der Grundlage einer Siebanalyse der Grundwasserleiterformation ausgewählt und ist in der Regel so dimensioniert, dass 90 % des Formationssands zurückgehalten werden und gleichzeitig die maximale offene Fläche erhalten bleibt.
Der Kollapsdruck variiert je nach Durchmesser, Wandstärke und Schlitzgröße. Standardsiebe mit 200 mm Durchmesser und 0,5 mm Schlitzen halten einem Außendruck von 1,0 MPa stand.
NPT-, BSP- und metrische Gewinde sind standardmäßig verfügbar. Kundenspezifische Flanschabmessungen gemäß ANSI-, DIN- oder JIS-Standards können auf Bestellung gefertigt werden.
Für Rüttelsieb- und Hochdruckanwendungen stehen Hochleistungskonfigurationen mit zusätzlichen Stützstangen oder externen Verstärkungsbändern zur Verfügung.